irgendwie traurig

bin ich heut…
Eigentlich hatte ich vor, heute zur H & H nach Köln zu fahren und mich dort mit ein paar lieben Menschen zu treffen.
Aber wie meine Großmutter schon immer zu sagen pflegte : Erstens kommt es anders, Zweitens als man denkt…… Wieder einmal ist es so das durch Nicht-Miteinanderreden und Abstimmen Dinge in dieser Woche einfach so festgelegt und verändert wurden die auch an anderen Tagen hätten durchaus stattfinden können und NICHT unbedingt dick geknubbelt heute.
Das stimmt nicht nur mich mißmutig – weil ich jetzt speziell etwas vorhatte was eben nur heute hät klappen können – sondern auch andere Eltern die sich langsam aber sicher ein wenig angesäuert fühlen …Nur ändern läßt sich zumindest für den Moment nichts daran.
Für mich persönlich ist es aber so, das ich gewisse Dinge in meinem Umfeld und die Kirche bzw gewisse Kirchendinge betreffend nochmal ernsthaft in mich gehen und überlegen werde wie ich es beim nächsten Kind dann anders machen kann . Ich bin kein Gegner von Kirchendingen, ganz im Gegenteil , aber ich denke wir leben in einer modernen Welt und da muss man Kommunionkinder nicht 4 Monate lang 1-2 x die Woche + Schulunterricht sowie jedes 2. Wochenende,sämtliche Festtage und die gesamten Osterferien beschäftigen um einen Kommuniontag zu begehen. Zumal auch dieser nicht im Rahmen der Familie im Vorrang steht sondern eigentlich auch wieder bestimmt wird durch 2 Kirchengänge ( bzw drei, denn am nächsten morgen ist nochmals eine Messe) die einen mitten aus der familiären Gemütlichkeit reißen und in anderen Gemeinden durchaus anders u familienfreundlicher gestaltet werden. War es früher noch so das die meisten Familienmitglieder nah beieinander wohnten, meist im selben Dorf, ist es ja heut dann doch so, daß viele weite Strecken fahren müssen um an solcher Festlichkeit teilzunehmen und diese Strapaze oft auch nur eben zu besonderen Anläßen auf sich genommen aber auch eben darum sehr intensiv genossen wird.All dies wird dann unterbrochen indem man, kurz nachdem der Kaffee durch den Hals, das letzte Stück Kuchen im Magen verschwunden ist, alle „Mann“ wieder ordentlich anzieht um nochmals gute 70-90 Minuten in der Kirche zu verweilen in einer Dankandacht . Die sich am nächsten Morgen dann nochmals in gleicher Länge wiederholt.
Ich finde das die Kinder an diesem Tag einfach zu kurz kommen. Sind sie morgens aufgeregt vor dem was da passiert – viele Dinge laufen dann eh an Ihnen vorbei- haben sie auch über den Tag kaum Zeit ihren Ehrentag richtig zu genießen, denn es ist ja eigentlich ein Gehetze von hier nach dort, Geschenke auspacken, Essen und wieder ab in die Kirche. Für mich steht hier leider, wie so oft, nicht das Kind im Mittelpunkt aber eigentlich sollte es doch das Kind sein um das sich hier alles dreht, oder sehe ich das soooo falsch ?
Nachdenklich und leicht frustrierte Grüße …..

Ein Kommentar zu “irgendwie traurig

  1. Ach, Hascherl…
    ICH hab dich doch lieb *knuddel
    Hatte gestern mit Kerstin gesprochen, wie gesagt, HIER läuft das etwas anders.
    Alles Sch….

    Leeve Jrööß
    Schnulli

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